Zygmunt Bauman: Mensch, Raum und Identität

Autor: Otto Kovarik | 21.11.2014 o 18:39 | Karma článku: 0,00 | Prečítané:  221x

Der Kapitalismus ist ein Sorgekind. Nach dem Fall des kommunistischen Experiments ist er der alleinige Herrscher mit großem Einfluss auf die Wahrnehmung des Raumes, der Zeit und mit geräumiger Auswirkung auf die Identität des Menschen. Der Soziologe Zygmunt Bauman war in Polen geboren und seit 40 Jahren lebt und lehrt er in Leeds in Großbritannien. Er kennt beide Welten – die sozialistische wie auch die kapitalistische. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 begann er mehr und mehr über die Postmoderne nachzudenken. „Baumans späte Schriften sind (…) eine leidenschaftliche moralische Anklage der globalen kapitalistischen Gesellschaft. Bauman sieht im globalen Kapitalismus die Entstehung einer Zwickmühle aus Unsicherheit und Angst“ (Varcoe, Kilminster: 46). Er analysiert die kapitalistische Welt scharfsinnig und versucht die Wirkung auf das soziale Leben darzustellen.

Der Fordismus ist ein Leitbild des schweren Kapitalismus und der festen Moderne. Der Fordismus formte das Selbstbewusstsein der modernen Gesellschaft durch ihre schwere, kompakte, unbewegliche, verwurzelte und solide Phase. Das Kapital, die Manager und Arbeiter waren für lange Zeit einander verbunden durch riesige Fabriken und große Maschinen. Die Monumentalität war die Devise der Zeit und Bauman spricht wörtlich von Belagerung des Raumes, den die Fabrik einnahm. „Der schwere Kapitalismus war besessen von Größe und Masse und daher auch von der Idee der undurchdringlichen Ab- und Eingrenzung. Die Genialität Henry Fords bestand in der Entdeckung eines Weges, alle Verteidigungskräfte der industriellen Wehranlage innerhalb der Mauern zu halten – ohne Verlockungen für Deserteure und Überläufer aufkommen zu lassen“ (Bauman 2003: 72).

Der Fortschritt war das Schwere und Stabile, das Unbewegliche.

Dieses gemeinsame Anketten, Immobilität und Belagerung brachte mit sich die Tradition der Arbeiterdynastien. Nicht nur die Inhaber übernahmen die Leitung der Fabrik von Generation zu Generation – falls sie im Familienbesitz war – sondern auch die Arbeiter bildeten Dynastien. Der Enkel endete dort, wo sein Großvater begonnen hat.

Der leichte Kapitalismus, oder die flüssige Moderne, hat hingegen die Gebundenheit auf den Raum verloren. „Heute reist das Kapital mit leichtem Marschgepäck – mit Handgepäck, bestehend aus Aktenkoffer, Laptop und Handy. Zwischenstopps sind überall möglich, und kein Aufenthalt muss länger dauern als die Befriedigung, die er bringt“ (Bauman 2003: 73).

Auch die Karriere ist beweglich geworden. Wer sie bei Google, Intel oder Nokia beginnt, weißt nicht wo sie enden wird. Bei Ford, wie schon angedeutet, war man sich fast sicher, dass die Karriere dort auch enden würde.

Die Beweglichkeit des leichten Kapitalismus brachte mit sich eine grenzenlose Ansammlung von Möglichkeiten, einen „Container randvoll mit zu ergreifenden oder verpassten Gelegenheiten. Es gibt – schmerzhaft - viele Alternativen, deren Menge den Rahmen eines individuellen Lebens sprengt. Den Raum (…) füllt heute die Unendlichkeit ungenutzter Möglichkeiten aus“ (Bauman 2003: 76).

Diese Unbegrenztheit der Chancen, oder zumindest eine Übermenge an Angeboten, gibt den Menschen die Freiheit jede mögliche Rolle im Leben spielen zu können. Wenn man sich aber für eine Rolle entscheidet, fällen die anderen natürlich aus. Ein Zustand des Unvollendeten und Unvollkommenen entsteht zusammen mit dem Gefühl etwas verpasst zu haben. „Die Welt der unbegrenzten Möglichkeiten ist wie ein kaltes Büfett, dessen überlassen Platten die Kapazität der stärksten Esser übersteigen. Die Gäste sind Konsumenten, und ihr größtes Problem ist die Auswahl bei der Speisenfolge, das sich auf die Entscheidung reduziert: »Was sollte man weglassen? (…) Schlaflose Nächte bereitet dem Konsumenten die Frage: Habe ich wirklich das Beste herausgeholt?«“ (Bauman 2003: 78).

Mit dem Konsumismus liegt auch die Demontage des Wohlfahrtsstaates im Zusammenhang. Heute ist zum Beispiel die Majorität der Bevölkerung nicht arm. Immer weniger Menschen sind auf die Wohlfahrt angewiesen. Der Druck auf die Aufhebung oder Einschränkungen der Wohlfahrten werden immer stärker. Die Beschleunigung der Demontage des Wohlfahrtsstaates wird durch Regierungen untermauert, die dringend Geld benötigen und ihre Türe für ausländisches Kapital öffnen. „Die Türen zu öffnen bedeutet vor allem die Beseitigung von Hindernissen wie etwa das Aufrechterhalten eines teuren Wohlfahrtsstaates und seiner Regelungen“ (Varcoe, Kilminster: 28).

Und weiter: „Die Konsumgesellschaft ist eine bessere Basis für das Kapital, weil die Notwendigkeit der Erzeugung von Arbeitskraft verschwindet und damit auch die finanziellen Lasten, die die Aufrechterhaltung des Staatsapparates mit sich brachten“ (Varcoe, Kilminster: 27).

Zeit-Raum-Verdichtung

In der Vormoderne hatten die Worte „weit“ und „lang“, „nahe“ und „bald“ fast dieselbe Bedeutung. Sie bezogen sich auf die Mühe und Anstrengung die ein Mensch zu überwinden hatte – einmal große, einmal kleine: je wie weit oder nahe er reiste. In den alten Sprachen war die überwindende Distanz oft mit zeitlichen Massen angegeben: „Die Reise dauert drei Tage.“ Der Raum war nicht von der Zeit getrennt. „Hätte man die Leute (…) gefragt, was sie unter »Zeit« oder »Raum« verstehen, so hätten sie möglicherweise geantwortet, Raum sei das, was man in einer bestimmten Zeit durchqueren kann, und Zeit sei das, was man braucht, um ihn zu durchqueren“ (Bauman 2003: 130). Die Geschwindigkeit der Überwindung von einer Distanz war von der Muskelkraft der Menschen und Tiere abhängig, bzw. der Stärke des Windes bei der Segelfahrt, und blieb Jahrtausende konstant.

Das Auseinanderdriften von Raum und Zeit wurde durch das Überwinden der Muskelkraft verursacht. Die Erfindung und Konstruktion von Fahrzeugen ermöglichte eine schnellere Bewegung durch den Raum. Und nicht wie bei Muskelkraft der Menschen und Tiere blieb die Geschwindigkeit nicht konstant. Sie konnte immer wieder gesteigert werde, so dass immer größere Entfernungen in immer kürzerer Zeit überwunden werden konnten.

Die Geschwindigkeit hatte umfassende Konsequenzen: sie wurde dazu verwendet um die Widerstandsfähigkeit des Raums zu überwinden. Entfernungen wurden verkürzt, Abgeschiedenheit war kein Hindernis mehr. Die Ambitionen kannten keine Grenzen. Das große Zeitalter der Entdeckungen begann, die weißen Flecken der Erde wurden unerträglich. Die Menschen drangen tief in das Inland – in den Dschungel, Wüste, in die eisigen Pole. Die Entdecker wurden wie Helden gefeiert. Nach ihnen kamen die Kolonisatoren. „Wer sich schneller bewegen konnte, hatte Anspruch auf ein größeres Territorium und hatte damit auch die Möglichkeit, dieses Territorium zu kontrollieren, es zu vermessen und zu überwachen, er konnte sich die Konkurrenz vom Leibe und Eindringlinge außen vor halten“ (Bauman 2003: 134). Zeit war Geld geworden.

Die „Emanzipation der Zeit von Raum“ oder die „Zähmung der Zeit (Bauman 2003: 134, bzw. 138) führten dazu, dass das Verhältnis von Zeit und Raum nicht mehr stabil war. Der Prozess ist dynamisch geworden, veränderte sich immer wieder mit der immer schnelleren Beschleunigung. Schnelle und beschleunigte Bewegung bringt mit sich eine Ausdehnung des Raumes. Diese Beschleunigung war die einzige Möglichkeit einen Zugang zu noch größeren Räumen herbeischaffen. Expansion im Raum war das angestrebte Ziel. Es ging um die Eroberung des Raumes und seines Besitzes.

Der besetzte Raum musste abgegrenzt werden. Die Abgrenzung dient zur klaren Markierung – entweder hält sie unerwünschte sozialen Schichten draußen oder lässt die erwünschten herein. Es geht um vordefinierte „Kriterien für Inklusion und Exklusion, die oftmals dort festgelegt werden, wo ein Interesse an der Regulation des Flusses besteht: in Gefängnissen, Städten, Dörfern, militärischen Befestigungsanlagen oder Staaten“ (Ritzer, Murphy 2002: 59). Dazu dienen die Sperren, Hürden, Sieben und Blockaden.

Das Elektronikzeitalter untermauert die Auflösung der Beziehung zwischen Raum und Zeit. „Im Softwareuniversum auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigter Daten lässt sich jeder Raum im wahrsten Sinne des Wortes ohne Zeitverlust überwinden, den Unterschied zwischen »weit weg« und »gleich hier« gibt es nicht mehr. (…) Der Raum hat seine »strategische Bedeutung« verloren“ (Bauman 2003: 140). Man muss heute keine Zeit verlieren um von einem Ort in den nächsten zu „reisen“. Das hat seine Konsequenzen, denn wenn es keine Mühe kostet um an einen entfernen Ort zu gelangen, wenn man nicht opfern, aufwenden oder verlieren muss, dann verlieren die Orte ihre Wert.

Jetzt gibt es also nur die Momente. Der Augenglick ist das was zählt. Die Bedürfnisse sollen am besten auf der Stelle erfüllt werden. Unmittelbarkeit ist das erste Gebot. Das sofortige Erfüllen von Bedürfnissen löst aber auch das Nachlassen und Verschwinden des Interesses. Die Zeitspanne zwischen Anfang und Ende ist geschrumpft oder gar verschwindet im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Beschleunigung der Bewegung im Raum ist auch Ausdruck der Macht. Den Vorteil besitzen diejenigen, die sich schneller bewegen können. „Beherrscht hingegen werden jene, die sich nicht mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen können, und noch deutlicher trifft es jene, die ihren Platz nicht verlassen wollen oder in nicht verlassen können“ (Bauman 2003: 143).

Wandlung der Identitätsprojekte: Vom Pilger zum Touristen

Mit der Postmoderne und der Beschleunigung im Raum bewegten sich die Identitätsprojekte. Mit ihnen kam der Punkt, wo man an das Festhalten einer Identität nicht mehr gebunden war. Vor der Moderne war die Identität mit der Geburt gekennzeichnet. Heute ist es leichter denn je eine Identität zu wählen, sich verändern, von neu anfangen. Schwierig ist es aber trotzdem die Identität festzuhalten. Der Mensch kann sich frei entscheiden und das bringt Schwierigkeiten mit sich. „Je freier die Entscheidung ist, desto weiniger wird sie als Entscheidung empfunden. Jederzeit widerrufbar, mangelt es ihr an Gewicht und Festigkeit“ (Bauman 1998: 295). Man verwendet den Begriff „die Persönlichkeit entfalten“. In vielen Fällen ist das aber nur ein Euphemismus für die Änderung des Identitätsprojektes. Die Postmoderne ist ein Zustand der Beliebigkeit – nicht ist unmöglich, nichts ist unvorstellbar. Alles ist mit einem Verfallsdatum gekennzeichnet. Nichts was war ist für die Gegenwart und Zukunft verbindlich.

„Heutzutage scheint alles sich gegen ferne Ziele, lebenslange Entwürfe, dauerhafte Bindungen, ewige Bündnisse, unwandelbare Identitäten zu verschwören. Ich kann nicht langfristig auf meinen Arbeitsplatz, auf meinen Beruf, ja nicht einmal auf meine eignen Fähigkeiten bauen“ (Bauman 1998: 296). Der Arbeitsplatz kann jeder Zeit wegrationalisiert sein, mein Beruf kann sich zur Unkenntlichkeit entwickeln und meine Fähigkeiten können plötzlich nicht gefragt sein.

Die Identitätsprojekte wechselten vom Pilger zum Landstreicher und Touristen. Der Pilger war auf langfristige Ziele orientiert. Er lebte die Pilgerschaft, an dem Ziel wurde geduldig festgehalten. Der Fortschritt wurde nach der gepilgerten Reise und der Verkürzung der Ankunft im Ziel gemessen. Der Pilger war beständig und standfest. Er lebte für das Glück dass fern in der Zukunft, ja sogar im Jenseits lag.

Der Landstreicher weiß nicht wie lange er dort, wo er sich gerade aufhält, bleiben wird. Manchmal hängt es gar nicht von ihm ab, wann er auf die nächste Reise aufbricht. Er wählt seine Ziele unterwegs, entscheidet sich ad hoc, was sein nächster Zielort wird. Er weiß aber nicht ob er sich dort aufhält und wenn ja, wie lange. Der Landstreicher ist frei bei seiner Wahl. Nichts drängt ihn zur definitiven Entscheidung. Er lässt sich die Hintertürchen offen für weitere Ziele.

Der Tourist ähnelt in gewisser Weise dem Landstreicher. Er weiß dass er dort wo er gelandet ist, nicht lange bleiben wird. Seine Aufenthalte an den Orten sind kurzfristig. Was ihn bedrängt ist seine begrenzte biographische Zeit. Er muss den Orten die er besuchen will in eine Reihenfolge geben. Die Maßstäbe nach denen er das tut liegen frei in seiner Hand. Er kann den Orten jede beliebige Bedeutung geben. Der Zweck der Reise des Touristen ist „seine Neugier, sein Vergnügungsbedürfnis, der Wille und die Fähigkeit, neuartige, angenehme, und angenehm neuartige Erfahrungen zu machen –, was ihm die nahezu totale Freiheit verleiht, seine Lebenswelt zu strukturieren“ (Bauman 1998: 297).

Das Vergnügen steht ganz oben auf der Liste: The music never stopped, wie ich es auf einer Postkarte einmal las. Das Leben soll Spaß machen und einer nie endenden Freizeit ähneln. „Tourismus ist nicht länger das, was man tut, wenn man Urlaub hat. Das normale Leben, wenn es ein gutes Leben sein soll, sollte (besser) ein ständiger Urlaub sein“ (Bauman 1998: 297).

Soziale Arbeit im Gesellschaftswandel

Die soziale Arbeit sollte man nicht als den Gesellschaftsretter sehen oder als den Fackelträger der die Zukunft erhellt und alle Fragen und Probleme der Gegenwart lösen kann. Sie hat keine eindeutigen Rezepte für eine bessere Welt. Dennoch ist sie nicht machtlos. Die soziale Arbeit war immer auf der Seite der Schwächeren und der Hilfebedürftigen. Sie kann als eine Stimme für die Menschen verstanden werden, deren Stimme niemand hören kann oder will.

Die soziale Arbeit darf nicht statisch und unbeweglich sein. Sie muss auf aktuelle Trends reagieren – denn auch die Bedürfnisse der Menschen ändern sich. Schon heute muss man sich auf den demografischen Wandel vorbereiten. Und wie es aus dem neuesten Bericht der WHO hervorgeht, werden dadurch auch Krankheiten wie Krebs zahlreicher sein – man muss schon jetzt auf die soziale Auswirkung solcher Phänomene reagieren.

Dennoch glaube ich, dass die soziale Arbeit nicht nur reagieren soll. Reaktiv zu sein ist nicht genug. Sie sollte auch eine aktivierende Rolle einbeziehen. Den Gesellschaftswandel aktiv gestalten, das heißt in die gesellschaftlichen Debatten aktiv mitwirken. Ratlos und schweigend zusehen wie der Wohlfahrtsstaat demontier wird ist wie eine Zustimmung und Bejahung des Prozesses.

Das sind große Aufgaben die vor uns stehen und die soziale Arbeit kann sie nicht allein lösen. Sie kann aber zur Debatte wichtige Beiträge liefern, die den Politikern und Ökonomen entgehen. Das Ziel ist nicht eine Opposition gegen alle, das würde nur zu Erstarrung führen und zum Ende des Dialogs. Denn ohne Dialog verliert man das gegenseitige Bereichern.

Eine Art „Flüssigkeit“ ist auch bei dem Identitätswandel in der heutigen Gesellschaft erwünscht. Ein Beharren auf alten Identitätsmodellen führt zur Sackgasse. Die Genderrollen, die Sexualrollen haben sich unglaublich in den letzten Jahren verändert. Da muss man mit der Zeit gehen. Auf der anderen Seite, zu viel „Flüssigkeit“ hilft auch nicht. Die Menschen brauchen in Krisen etwas „Festes“. Die SozialarbeiterInnen sollen das Beständige in sich tragen, was eine Art Orientation bieten kann. Ein Mensch in einer persönlichen oder sozialen Krise braucht Wegweiser der ihm aus der Not hilft.

Ein Wegweiser sein in einer orientierungslosen Welt der Flüssigkeit. Das ist nicht wenig. Ja, vielleicht mehr als genug.

 

Quellennachweis:

Bauman, Zygmunt: Flüchtige Moderne. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003.

Bauman, Zygmunt: Vom Pilger zum Touristen – Postmoderne Identitätsprojekte. In: Keupp, Heiner (Hrsg.): Der Mensch als soziales Wesen. Sozialpsychologisches Denken im 20. Jahrhundert. Piper Verlag, München 1998.

Varcoe, Ian; Kilminster, Richard: Zygmunts Baumans Sozialkritik: Themenstellungen und Kontinuitäten. In: Junge, Mathias; Kron, Thomas (Hrsg.): Zygmunt Bauman. Soziologie zwischen Postmoderne und Ethik. Leske + Budrich, Opladen 2002.

Ritzer, George; Murphy, James: Festes in einer Welt des Flusses: Die Beständigkeit der Moderne in einer zunehmend postmodernen Welt. In: Junge, Mathias; Kron, Thomas (Hrsg.): Zygmunt Bauman. Soziologie zwischen Postmoderne und Ethik. Leske + Budrich, Opladen 2002.

Gürke, Britta: Dramatischer Anstieg von Krebserkrankungen erwartet. In: Die Welt (Wissenschaft) von 3. 2. 2014. (http://www.welt.de/wissenschaft/article124484934/Dramatischer-Anstieg-von-Krebserkrankungen-erwartet.html)

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